Zertifizierungsverfahren

Allgemeines

Zweck der Zertifizierung ist die unabhängige Bewertung und Bestätigung der Konformität von Personal (hier Kenntnisse) und Managementsystemen mit internationalen, nationalen und branchenspezifischen Normen und Regelwerken. Wichtigste Grundlage ist dabei der partnerschaftliche Dialog mit dem Kunden. Ein konsequentes Qualitätsmanagement, eine sorgfältige Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter und der eingesetzten Auditoren, vor allem aber langjährige Erfahrung schaffen hierzu die Grundlage als Basis des Vertrauens der Kunden. Ziel ist es, ein höchstmögliches Maß an Qualität durch Zuverlässigkeit, Loyalität, Verschwiegenheit, Objektivität und Neutralität von Prüfungen, Bewertungen und Zertifizierungsverfahren zu erreichen.

Ablauf der Zertifizierung

Die EUROCERT® GmbH bietet die Zertifizierung von Managementsystemen in vier Phasen an.

Zunächst teilt der Antragsteller der EUROCERT® GmbH durch Ausfüllen des Kundenfragebogens alle für die Erstellung eines Angebotes notwendigen Informationen mit.

Auf Basis dieser Informationen erstellt EUROCERT® GmbH ein kostenfreies und unverbindliches Angebot für die  Zertifizierung.

Das Angebot und der Kundenvertrag werden dem Kunden zugeleitet. Mit Unterzeichnung und Rücksendung des Kundenvertrages an die EUROCERT® GmbH endet diese Phase.

Phase 2, Schritt 1 - Vorbereitung der Zertifizierung

Die Vorbereitung umfasst die Planung des Zertifizierungsverfahrens und die Festlegung der zu auditierenden Standorte. Die Ergebnisse werden dem Antragsteller in Form eines Auditplanes zur Verfügung gestellt.

Phase 2, Schritt 2 - Audit der Stufe 1

Ein Audit der Stufe 1 ist entsprechend der Norm DIN EN ISO/IEC 17021 nur bei Erstzertifizierungen durchzuführen.

Ein Audit der Stufe 1 beinhaltet neben der Prüfung der Managementdokumentation folgende Punkte:

  • Beurteilung standortspezifischer Bedingungen des Kunden sowie dessen Bereitschaft für das Audit der Stufe 2
  • Bewertung des Status des Kunden sowie dessen Verständnis bezüglich der Anforderungen der entsprechenden Norm(en)
  • Sammeln von Informationen u.a. bezüglich des Internen Audits und des Management
    Reviews
  • Beurteilung der Ressourcen sowie Abstimmung von Einzelheiten zur Stufe 2

Phase 2, Schritt 3 - Audit der Stufe 2

Der konkrete Auditablauf des Audits der Stufe 2 wird mit dem Kunden abgestimmt und mittels Auditplan dokumentiert. Das Audit beginnt mit einem Einführungsgespräch und endet mit einem Abschlussgespräch, in dem der Kunde über das Ergebnis unterrichtet wird.

Phase 2, Schritt 4 - Zertifikatserteilung und Registrierung

Nach erfolgreich abgeschlossenem Zertifizierungsverfahren erhält der Kunde sein Zertifikat.

Das Zertifikat hat eine Geltungsdauer von 3 Jahren. Alle erforderlichen Zertifizierungsdaten sind auf dem Zertifikat bzw. dessen Anhang angegeben.

Zur Aufrechterhaltung der Gültigkeit des Zertifikates sind jährliche Überwachungsaudits erforderlich.

Im Überwachungsaudit werden die durchgeführten internen Qualitätsaudits, die Anleitung und Wirksamkeit von Korrekturmaßnahmen aus den vorangegangenen Audits sowie stichprobenweise weitere Elemente der zutreffenden Norm geprüft.

Die Durchführung des Re-Zertifizierungsaudits in Form eines Wiederholungsaudits dient der nahtlosen Erneuerung des Zertifikates um wiederum drei Jahre. Wird das Re-Zertifizierungsaudit nicht durchgeführt, erlöscht das Zertifikat. In diesem Fall ist eine Neu-Zertifizierung notwendig. Für die Durchführung der Re-Zertifizierung ist ein erneuter Vertragsabschluss erforderlich.